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Montag, 23. Februar 2015

Raspberry Cranberry White Chocolate Mousse Cake

Hej Foodies,

heute gibt es was verboten Üppiges. Zu meinem 20. Geburtstag muss das auch so sein, da kann ich nicht mit Möhrensalat ankommen. Zuerst wusste ich nicht, welche Torte ich für diesen speziellen Anlass "backen" soll, aber irgendwie hatte ich die fixe Idee, Kakaobutter und Cranberries zu verwenden. Irgendwas mit weißer Schokolade und Früchten sollte es sein.

Andere würden für ihre Party wahrscheinlich ein erprobtes Rezept verwenden, damit nichts schiefgehen kann und die rohe Torte am Ende nicht wie ein Smoothie aus der Form fließt. Davor habe ich immer Angst, wenn ich ein neues Rezept komponiere! Besonders, wenn man in der Füllung an Fett sparen will, riskiert man, das die Creme nicht fest wird.

Mich reizt aber das Risiko, die Überraschung, das Spontane. Also habe ich einfach drauflos gemixt und etwas erschaffen, das nicht so hässlich aussieht wie meine bisherigen Werke. Normalerweise bin ich so ungeduldig, das das Ergebnis zwar lecker schmeckt, aber kein Augenschmaus ist.

Meine Gäste haben die Torte ganz aufgegessen, also wird sie nicht so schlecht gewesen sein. Darauf bin ich stolz, deshalb teile ich jetzt das Rezept mit der Welt! Es war so schön, mit Freunden zu schlemmen.

Zutaten für eine Torte mit einem  Durchmesser von ca. 20 cm und einer Höhe von ca. 10 cm.:

Boden
  • 3/4 cup Nussmilchtrester (der abgesiebte Rest, der im Nussmilchbeutel übrig bleibt)
  • 1/2 cup Kokosraspel
  • 1 1/2 cups Erdmandelmehl
  • 1 cup Datteln, entsteint
  • 2 El Kakaopulver (oder eine Mischung aus Kakao, Carob, Lucuma und Maca)
  • Abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • Kokosmehl für die Form
Cremefüllung
  • 2 cups Cashewkerne, am besten eingeweicht
  • 1/2 cup Irisch Moos-Gel
  • 2 cups Wasser
  • 3/4 cup Dattelpaste
  • 2 El Zitronensaft
  • 1 Tl Vanillepulver
  • 3 El Lezithin (aus Sonnenblume oder Soja)
  • 2/3 cup Kakaobutter, geschmolzen 
Himbeerfüllung
  • 300 g Himbeeren, tiefgekühlt oder frisch
  • ca. 1 cup Cranberries, tiefgekühlt oder frisch
  • 4 El Dattelpaste
  • 2 El Zitronensaft
Dekoration
  • Gojibeeren, Maulbeeren, Physalis (getrocknet)
  • Kakaonibs
  • Kokosraspel
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Boden im Hochleistungsmixer mit Stößel oder in einem food processor zu einem Teig verarbeiten. Wenn der Teig bröselig ist, noch etwas länger bearbeiten oder etwas Wasser und Datteln hinzufügen.
  2. Den Boden einer Springform mit Kokosmehl bestäuben. Ich verwende einen Backrahmen, den ich auf eine Tortenplatte stelle, also bestäube ich in diesem Fall die Tortenplatte.
  3. Den Teig auf dem Boden der Form verteilen und andrücken. Er sollte ca. 0,5 - 1 cm hoch sein. 
  4. Von den Himbeeren und Cranberries so viele auf dem Boden verteilen, bis er mehr oder weniger davon bedeckt ist.

  1. Alle Zutaten für die Cremefüllung außer Lezithin und Kakaobutter im Mixer verarbeiten, bis eine feine Creme ohne Stückchen entstanden ist. Dann die restlichen beiden Zutaten hinzufügen und nochmals mixen.
  2. Die Creme auf den Beeren verteilen, 2 cups davon übrig lassen, die braucht es für die Himbeerfüllung.

  1. Wiederum Beeren auf der Torte verteilen.
  2. Die restliche Creme zusammen mit den übrigen Himbeeren, 4 El Dattelpaste und dem Zitronensaft zu einer Himbeercreme füllen, diese als letzte Schicht auf die Torte gießen und vorsichtig glattstreichen.

  1. Die Torte an einen kalten Ort (ca. 4°-8°C) stellen, damit sie fest wird.
  2. Nach ein paar Stunden nach Belieben dekorieren, ich habe Kokosraspel, Kakaonibs und getrocknete Beeren verwendet. In der Mitte klebt bei meiner Torte noch ein Stern aus hausgemachter Hibiskusschokolade.
  3. Mit Freunden genießen!;)


Hinweise zu den Zutaten...

Nussmilchtrester: Wenn ihr gerade keinen habt, könnt ihr stattdessen auch Nussmehl und ein bisschen Wasser verwenden. Ich friere den "Nussmilch-Rest" immer ein, damit ich für Kuchenböden einen Vorrat davon habe.

Irisch-Moos-Gel: Irisch Moos ist eine Alge, die zum Gelieren verwendet wird. Sie gibt der Creme eine tolle Konsistenz und man muss weniger Öl und Nüsse verwenden. Um ein Gel zu machen, weicht man 50 g trockenes Irisch Moos 24 Stunden lang ein, spült es gut ab und mixt es dann im Hochleistungsmixer mit 300 ml Wasser zu einem Gel ohne Klumpen. Im Kühlschrank ist das Gel min. 2 Wochen haltbar. Alternativ kann man in diesem Rezept das Gel durch einen weiteren cup Cashewkerne ersetzen.

Dattelpaste: Eine günstige und vollwertige Alternative zu Agavendicksaft oder Ahornsirup. Dafür weiche ich 200 g Datteln kurz in 200 ml Wasser ein und mixe sie zu einer Paste. Im Kühlschrank auch ca. 2 Wochen haltbar. 

Lezithin: Ist ein Emulgator, verbindet also Wasser mit Fett und sorgt daher für eine angenehme Konsistenz. Sonnenblumenlezithin ist teurer als Sojalezithin, hat dafür aber Rohkostqualität.

Cranberries: Sind oft nur in getrockneter Form bekannt, aber im Basic-Biomarkt habe ich die tiefgekühlte Variante entdeckt. Sie schmecken sauer, mich erinnern Cranberries an Sauerkirschen und Johannisbeeren. Diese Früchte wären auch als Ersatz gut geeignet.


Noch Fragen? 
Bitte einfach kommentieren oder mir auf Facebook eine Nachricht schreiben! Ich freue mich immer über Rückmeldungen.


Sonntag, 22. Februar 2015

Kokos-Kefir

Was man teuer kaufen kann, mache ich lieber selber: Es ist so leicht, Kokosfleisch in frischen, prickelnd-säuerlichen Kefir zu verwandeln. Dazu braucht ihr nur Kefirkulturen, ein Einmachglas und etwas Geduld.

In einem Asialaden habe ich zufällig junge Kokosnüsse für 1,35 € entdeckt. Da musste ich natürlich zugreifen! Sie eignen sich perfekt für Yoghurt und Kefir. Stattdessen kann man aber auch reife Kokosnüsse, Kokosmilch, Kokosraspel oder Kokosmus verwenden.

Kefir stammt aus dem Kaukasus und ist eigentlich ein cremiges Getränk aus gesäuerter Milch. Milchsäurebakterien wie z.B. Lactococcus lactis tragen zu einer gesunden Darmflora bei. In den Herkunftsgebieten Kaukasus und Tibet wird er sogar "Getränk der Hundertjährigen" genannt!

Zwar bin ich generell dagegen, irgendein Nahrungsmittel als Superfood schlechthin zu bezeichnen und finde, ein Allheilmittel gibt es nicht, aber ein prickelnder, säuerlicher Kefir aus leckerer Kokosnuss (zugegeben, ich bin süchtig nach Kokos ;) ) hat schon was.
Oft esse ich abends eine Schale davon, bestreut mit Acaipulver. Übrigens mag ich Kefir am liebsten nicht flüssig, sondern eher cremig. Man kann ja die Konsistenz durch die Zugabe von mehr oder weniger Wasser bestimmen.

Zutaten für ca. 500 ml

  • 1 junge Kokosnuss (nicht die harten mit der braunen Schale!) oder 500 ml Kokosmilch, gekauft oder selbstgemacht
  • 1/2 Tüte Kefirkulturen (ich verwende die von MyYo)
Zubereitung:
  1. Kokosnuss öffnen. Das ist etwas aufwändig, schaut euch am besten auf Youtube ein Video dazu an!
  2. Kokoswasser in den Mixer gießen, junges, geleeartiges Kokosfleisch mit einem Löffel abkratzen und auch in den Mixer geben. Alles mixen, bis keine Stückchen mehr da sind und die Konsistenz flüssig bis cremig ist. Nach Bedarf noch etwas Wasser dazugeben.
  3. Kefirkulturen unterrühren, Mischung in ein Einmachglas füllen. Achtung - Behälter bis max. 2/3 füllen! Während der Fermentation bildet sich co2 und könnte im schlimmsten Fall das Glas sprengen.
  4. Kefir für 24 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen. Aus 50 g fertigem Kefir kann man eine neue Portion ansetzen, das sollte man aber in den ersten drei Tagen machen, damit die Bakterien noch frisch sind. Bis zu 10 Mal lassen sie sich überimpfen, so spart man teure Kefirkulturen.

Samstag, 24. Januar 2015

Tropische Heidelbeertorte

Für Früchteliebhaberinnen wie mich kann ist der Winter ziemlich langweilig werden. Orangen und Äpfel überall! Die importierten Trauben um 10 € pro Kilogramm oder die leckeren Litchis um 20 € kann und will ich mir nicht leisten. Ab und zu will ich aber doch was Besonderes haben, eine Ablenkung vom kargen europäischen Januar. Also habe ich mir heute zum Frühstück diese Torte mit tiefgekühlten Früchten und einer Banane gegönnt. So fängt der Tag fröhlich an!


Zutaten für ein kleines Törtchen

Boden

  • 90 g Erdmandelmehl
  • 75 g Datteln, entsteint
  • 1/2 Tl Vanillepulver
Creme
  • 1 kleine Banane
  • 100 g Mango (ich habe tiefgekühltes, püriertes Mangofruchtfleisch verwendet)
  • ca. 150 g tiefgekühlte Heidelbeeren
  • weiches Fruchtfleisch einer jungen Trinkkokosnuss

  1. Datteln mit Erdmandelmehl und Vanille im Mixer oder einer Küchenmaschine zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Dabei mit dem Stößel nach unten drücken, wenn es erforderlich ist. Man könnte die Datteln auch in einem kleinen Hackgerät fein hacken und dann mit dem Mehl verkneten.
  2. Den Teig in eine kleine Springform drücken, sodass der Boden bedeckt ist. Alternativ kann man  auch Tarteletteförmchen verwenden.
  3. Alle Zutaten für die Creme mixen und auf dem Boden verteilen. Eventuell mit Kokosraspeln, Beeren, Kakaonibs etc. verzieren.
  4. Sollte die Creme zu flüssig sein, vor dem Anschneiden der Torte ins Gefrierfach oder in den Kühlschrank stellen, bis sie fester wird.
  5. Servieren und alles alleine aufessen. ;) So habe ich es jedenfalls gemacht…



Mittwoch, 21. Januar 2015

Pseudo-Hummus aus gekeimten Süßlupinen

Klassischer Hummus besteht bekanntlich zum Großteil aus gekochten Kichererbsen und Sesammus.
Rohköstler experimentieren oft mit gekeimten Kichererbsen oder Zucchini, um was Hummus-Ähnliches  hinzubekommen. Die Version mit Zucchini finde ich allerdings nur lecker, wenn man große Mengen Sesammus oder Olivenöl reinmischt, und so viel Fett will ich nicht essen.
Die gekeimten Kichererbsen sind auch umstritten, da Hülsenfrüchte Giftstoffe enthalten, die erst weggekocht werden müssen. Manche behaupten, Der Keimprozess würde ausreichen, die Gifte zu deaktivieren, andere sagen das Gegenteil - man solle auf keinen Fall zu viel davon essen.
Außerdem finde ich gekeimten Kichererbsen ziemlich unlecker, mein Körper rät mir davon ab.

Anders ist die Süßlupine: Die ist zwar auch eine Hülsenfrucht, aber die Bitterstoffe wurden rausgezüchtet. Man kann sie auch roh und sogar ungekeimt essen. Kennt ihr z.B Süßlupinenmehl? Man kann unter anderem Proteinshakes damit mixen.

Also dachte ich, ich könnte eine hummusartige Creme daraus zubereiten. Um den Nährstoffgehalt noch zu erhöhen, habe ich die Böhnchen angekeimt, bis der Keimling sichtbar wurde.
Man kann sie aber auch nur einweichen. Wer keine ganzen Süßlupinen findet, verwendet einfach Süßlupinenmehl in Rohkostqualität (z.B. von Govinda).

Hier das Rezept für ca. 500 ml:

-100g Süßlupinen, gekeimt (oder das Mehl)
-2 El Mandelmus (oder Tahin)
-1/2 Knoblauchzehe
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Msp Kreuzkümmel
- 1/2 Tl Paprika
- Petersilie zum Bestreuen
- evtl. Salz und Pfeffer nach Bedarf
- etwas Wasser, mit Süßlupinenmehl mehr verwenden


Einfach alles im Mixer cremig pürieren.

Dazu passt Salat, Rohkostbrot oder Gemüsesticks.

Ein echter Hummus enthält auch Olivenöl. Das habe ich aber weggelassen, weil ich keine extrahierten Öle, Salz und Zucker esse. Außerdem habe ich das traditionelle Sesammus durch Mandelmus ersetzt, weil ich das lieber mag.
Deshalb nenne ich die Pampe auch nicht Hummus, weil ganz andere Zutaten drin sind. Lecker finde ich es trotzdem!
Übrigens vermute ich, dass der Pseudo-Hummus milder schmeckt, wenn man die Lupinen nicht zu lange keimen lässt bzw. sie nur über Nacht einweicht.


Montag, 12. Januar 2015

Auf der YogaExpo/VeggieFair


Hej und guten Morgen,

gestern war ich mit Sarah (Pink fit and healthy) auf der YogaExpo & VeggieFair in München und habe dort viel Spannendes entdeckt. Deshalb möchte ich euch ein bisschen daran teilhaben lassen, indem ich einen kleinen Artikel darüber schreibe.

An einem Stand kamen wir nicht vorbei, ohne in die vielen Schälchen zu greifen und alle Sorten bester Roh-Schokolade zu probieren: Lovechock produziert seit 2007 Schokoriegel mit vielen "Liebesstoffen", die gute Laune machen. Wir haben mit Wolfgang Ecklebe gesprochen, der uns erklärt hat, welche Philosophie hinter diesen Stückchen Glück steckt.
Laura de Nooijer, der Gründerin von Lovechock, war es nicht genug, einfach nur gute Schokolade zu machen: Wenn man von der Natur was nimmt, muss man auch wieder was zurückgeben. Deshalb ist auch die Verpackungsfolie aus Zellulose kompostierbar, innerhalb von 90 Tagen wird sie abgebaut. Der Betrieb in Amsterdam besteht derzeit aus 20 Mitarbeitern, aber Laura de Nooijer experimentiert immer noch und entwickelt alle neuen Sorten selber.


Mittlerweile gibt es auch "Rocks", Trockenfrüchte/Mandeln mit Reishi-Schoko-Hülle. Der asiatische Reishi-Pilz trägt noch mehr zum Superfood-Status dieser Leckerbissen bei.

Mit Vergnügen haben wir am Stand alle Sorten probiert. Am meisten Verkauft werde die Sorte "pur" mit Kakaonibs, ohne beigemischte Früchte, meint Herr Ecklebe. Mein persönlicher Favorit ist aber eindeutig Maulbeere-Vanille.

Solche Leckereien aus besten biologischen Zutaten sind natürlich nicht billig: Fast 3 € kostet ein 40g-Riegel, die "Rocks"bekommt man um ca. 4,50 €. Diesen stolzen Preis sind diese hochwertigen Köstlichkeiten bestimmt wert, sie sollen ja auch besonderen Gelegenheiten vorbehalten bleiben und nicht unsere tägliche Banane ;) ersetzen.
So sind wir, bedacht auf Figur und Brieftasche, ohne Großeinkauf weitergezogen.

Die nächste Station war eine "plastikfreie Zone": Katrin Schüler setzt ihre Absicht, auf Plastik zu verzichten, in ihrem Laden "Naturlieferant" um. Dort gibt es unverpackte Lebensmittel, Lunchboxen und Flaschen aus Edelstahl und vieles mehr zu kaufen. Weil Plastik heutzutage überall im Lebensmittelbereich verwendet wird, könnte man glauben, es gehe nicht ohne - Katrin hat aber für alle Zwecke Alternativen gefunden. Besonders in Amerika wird eifrig daran getüftelt, Essen von möglicherweise gesundheitsschädlichen Kunststoffen fernzuhalten.
Katrin Schüler

In Deutschland wurde dieses Thema vor kurzem durch den neu eröffneten Supermarkt "original unverpackt" in Berlin bekannt, dass es in München schon den Naturlieferant gibt, wussten wir noch gar nicht! Da müssen wir unbedingt mal hinfahren.
Manuel und Cosimo
Ebenfalls einen Besuch abstatten werden wir bald Cosimo und Manuel vom bekannten veganen Restaurant "Max Pett". Die beiden sind jetzt auch rohköstlich unterwegs, deshalb wird auch das Rohkostangebot im Max Pett ausgebaut. Dass sie im Restaurant viel Kontakt zu gekochtem Essen haben, macht ihnen anscheinend aber gar nichts aus und bringt sie kein bisschen von ihrem Weg ab, so wohl fühlen sie sich mit der Rohkost! Vielleicht wird das Max Pett sogar zum Treffpunkt der münchner raw foodies?

Als roh-Genießerinnen fühlten wir uns natürlich auch zum PureRaw-Stand hingezogen, wo wir mit der Wildkräuterexpertin Dr. Christine Volm über Rohkost im Winter sprechen konnten. Vorher waren wir schon bei ihrem Vortrag, wo wir erfahren haben, dass es im Winter auch ganz viel Gutes zu Sammeln gibt: Die klassische Winterwildpflanze ist der Brombeerstrauch, dessen Blätter immergrün sind. Es ist in der kalten Jahreszeit zwar mühsamer, genug Blätter zu finden, aber die Bewegung in der frischen Luft tut uns nur gut!
Dr. Christine Volm
Wenn jemand absolut nicht an frischen Wildkräuter kommt (da fühle ich mich leider selbst betroffen),  kann er/sie sich auch mit den Superfood-Pülverchen helfen und dunkles Blattgemüse wie Grünkohl oder Rucola im Bioladen kaufen. Für richtig viel Vitamin C gibt es Camu Camu, aber als Früchteesserin habe ich bestimmt genug davon. Was mich am Stand am meisten fasziniert hat, war der Algae Drink, fermentierte, goldene Chlorella in Pulverform. Daraus kann man köstliche Algenmilch mixen, die wie eine Mischung aus Sahne und Ei schmeckt. Das werde ich sicher noch gründlich testen. Man soll sogar in Backwaren Butter und Ei damit ersetzten können! Der Geschmack war bei der Verkostung durch die beigemischte Kokosmilch verfälscht, deswegen kann ich noch nicht sagen, ob der hammermäßige Geschmack tatsächlich von der Chlorella kommt.

Gekauft habe ich auf der Messe übrigens nur eine Packung Gojibeeren in Rohkost-Schokolade (beim Veganz-Stand) und ein paar Leguanos. Das sind Barfußschuhe, die stark an die Rutschsocken aus dem Kindergarten erinnern. Also eine Socke mit genoppter Gummisohle unten dran. Gestern und heute laufe ich ständig in den Leguanos rum und sie sind tatsächlich super bequem! Zum Wandern und Joggen habe ich ja schon die Fivefingers, aber an diese Zehenschuhe muss ich mich erst langsam gewöhnen. Als ich in den Weihnachtsferien in Brixen mit meiner Schwester laufen war - natürlich ganz professionell auf dem Zehenballen aufgetreten - habe ich wieder einmal mein untrainiertes rechtes Sprunggelenk überansprucht. Das ist jetzt erstmal geschwollen und schmerzt.
Leguanos

Passend zu den Leguanos gab es auch einen Vortrag zum Barfußlaufen. Wer barfuß oder mit Barfußschuhen läuft und dabei nicht mit der Ferse, sondern mit dem Vorderfuß zuerst auftritt, kriegt später keine Arthrose. Beim "normalen" Gang bekommt der Fersenknochen nämlich beim Auftreten jedes Mal einen Stoß, weil die Muskelkette nicht aktiviert wird. 

Dann waren wir noch beim "Hormon-Yoga", was aber nicht sonderlich spannend war. Während man die Asanas einnahm, hieß es z.B. "Atme in den linken Eierstock". Wie der Teilnehmer männlichen Geschlechts in der Reihe vor uns diese Übung durchfühen sollte, blieb unklar.

Das waren also ein paar meiner Eindrücke von der Messe, Sarah hat auf ihrem Blog auch darüber geschrieben (http://www.pinkfitandhealthy.de/veggifair-yoga-expo-muenchen). 

Für die besonders Interessierten füge ich hier noch die Links zu den Webseiten ein:

Dann gehe ich jetzt mal schnell lernen, in drei Wochen schreibe ich die hoffentlich letzte Klausur dieses unangenehmen Biostudiums!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Maracuja-Heidelbeer-Smoothie

Hallo Leute,
ihr habt euch sicher schon gewundert, warum ich so lange nichts mehr geschrieben habe. Aber nein, ich habe das Bloggen nicht wieder aufgegeben - Schuld war eine Zoologieklausur, für die ich intensiv lernen musste. Jetzt ist diese harte Zeit zum Glück vorbei und ich beabsichtige, mein Blog jeden Tag zu "füttern".

Heute kommt erstmal etwas Leichtes und Fröhliches:
Ein Maracuja-Heidelbeer-Doppelsmoothie, den ich mir zum Frühstück gemixt habe.

Im veganen Supermarkt "Veganz" habe ich nämlich ein sehr interessantes Produkt entdeckt: Tiefgekühlte Fruchtpürees für Smoothies. Im Veganz gab es nur Acai, Maracuja, Mango und Guabana, die Firma "Fine Fruits Club" stellt aber noch viele weitere Sorten her - sogar Cashewapfel ist dabei. Die "Juice Pads" bestehen aus 100% pürierten gefrorenen Früchten. 

Neugierig wie ich bin, musste ich das natürlich gleich ausprobieren. Ich habe mich für Maracuja entschieden, weil man diese leckeren Früchtchen sonst ja nur zu horrenden Preisen und oft unreif und sauer bekommt.

Weil ich auch noch gefrorene Heidelbeeren im Tiefkühlfach hatte, habe ich dann diesen superfruchtigen Smoothie gemixt. 
Sehr lecker - wie könnte es anders sein, wenn nur Gutes drin ist?

Übrigens habe ich in letzter Zeit, während der Vorbereitungen auf die Klausur, sehr viel gesnackt und Nüsse gegessen. Jetzt brauche ich erstmal wieder leichtere Kost, deshalb reduziere ich bis Weihnachten Nüsse und fettreiche Früchte. 
Daher sind auch keine Nüsse in diesem Smoothie. 
Das macht aber nichts, er schmeckt trotzdem gut!


Maracuja-Heidelbeer-Smoothie

Smoothie 1- Maracuja:

  • 1 Pad (100g)Maracujapüree von www.fine-fruits-club.de, erhältlich z.B. im Veganz (oder frische Maracujas, wenn ihr euch die leisten könnt ;) )
  • 2 Medjoul-Datteln, oder 4 kleine Deglet Nour 
  • 100 ml Wasser
Zubereitung: Alles mixen. Ich verwende den Vitamix, es sollte aber auch in einfachen Mixern mit weniger Leistung klappen.
Den Smoothie in ein großes Glas gießen - z.B. ein Einmachglas

Smoothie 2 - Heidelbeer:

  • 1 Tasse Heidelbeeren, tiefgekühlt oder frisch
  • 2 kleine Bananen, vollreif mit braunen Pünktchen
Zubereitung:
Heidelbeeren und Bananen im Mixer pürieren, den Smoothie ins Glas über den Maracuja-Smoothie gießen. So fließen die beiden Smoothies etwas ineinander, bleiben aber doch getrennt. Ich mag es so am liebsten, aber ihr könnt natürlich auch alles zusammenrühren.

Als Topping habe ich dann noch Gojibeeren und Kokosraspel draufgestreut. Guten Appetit!


Mittwoch, 26. November 2014

Blaubeereis-Smoothie: Delikatesse zum Frühstück

Guten Morgen,
Heute bin ich mit einem riesigen Beerenhunger aufgewacht. Zum Glück hatte ich noch eine halbe Packung Bio-Heidelbeeren und zwei vollreife Bananen im Tiefkühlfach. Die Bananen sind übrigens aus botanischer Sicht auch Beeren. 
Am liebsten hätte ich die gefrorenen Beeren auf der Stelle aufgefressen, aber dann wollte ich diesen Kostbarkeiten doch mehr Beachtung schenken,indem ich sie mit anderen köstlichen Zutaten veredle. So entstand dieser Blaubeereis-Smoothie, dessen himmlischer Geschmack meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat.
Pures Glück zum Löffeln.

Blaubeereis-Shake

Mit Chia-Schoko-Swirl

Zutaten Chia-Schoko-Swirl:

  • 1 El (15ml) Chiasamen, über Nacht oder min. 1/2 Stunde in 6 El Wasser eingeweicht
  • 1 El "Makao"-Pulver von PureRaw oder Mischung aus Kakao, Maca, Lucuma, Carob und Vanille, oder einfach nur Kakaopulver
  • 1 Tl (5ml) Kokosblütenzucker 
  • 1 El Wasser

Zubereitung Swirl:

  1. Alles in einem Schälchen zusammenrühren und quellen lassen, während man den Smoothie mixt.

Zutaten Blaubeereis-Smoothie:

  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Tasse (250 ml) tiefgekühlte Heidelbeeren
  • 2 kleine tiefgekühlte Bananen
  • 4 El Kokosflocken

Zubereitung Smoothie:

  1. Alle Zutaten in einem guten Mixer zu einem eis-cremigen Smoothie mixen.
  2. Den Smoothie in ein großes Glas gießen, Swirl einrühren, GENIEßEN. 


Dienstag, 25. November 2014

Oreos, roh&vegan (Schokokekse mit Vanillecremefüllung)

Oreos
(Schokokekse mit Vanillecremefüllung)
roh & natürlich vegan

Die habe ich am Sonntag fürs Rohkosttreffen gemacht. Ich hatte gerade Lust auf Kekse, also wollte ich versuchen, die Lieblingskekse meiner Kindheit als gesunde Version nachzubauen. Im Internet gibt es schon tolle Rezepte für rohe Oreos, allerdings sind die eher kompliziert und ich hatte an dem Tag nicht viel Zeit. Außerdem wollte ich sie möglichst fettarm haben. Das Ergebnis war ziemlich lecker, aber die Kekse wurden nicht so hart und knusprig, wie ich sie wollte. Ich hätte sie länger im Dehydrator „backen“ sollen, aber dazu war keine Zeit mehr.

Zutaten für ca. 15 Doppelkekse


  • 70g Hafer*
  • 150g Datteln, entsteint
  • 2 El rohes Kakaopulver
  1. Hafer zu grobem Mehl mahlen, z.B. im Vitamix.
  1. Hafermehl, Datteln und Kakaopulver im Vitamix oder Food Processor mithilfe des Stößels zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
  1. Jetzt kommt der anstrengede Teil: Den sehr klebrigen Teig pult man aus dem Vitamix formt mit den Händen keksförmige Gebilde daraus - wenn man die Hände nassmacht, klebt es nicht so - und legt die Teigfladen auf ein Gitter des Dörrgeräts (ich habe das Excalibur Mini). Wer kein Dörrgerät hat, kann die Kekse im Backofen bei 40°C trocknen (evtl. Tür einen Spalt breit offen lassen) oder weich und klebrig, wie sie sind, weiterverwenden. Schmecken trotzdem lecker.
  1. Die Kekse so lange trocknen, bis sie so knusprig sind, wie man sie haben möchte. Das dauert ein paar Stunden bei 40°C. Wenn man sie nicht trocknen will, kann man sie auch in etwas Hafermehl wälzen und ins Gefrierfach stellen, während man die Creme vorbereitet. 


*Die Haferkörner sollten min. 1 Tag angekeimt und wieder getrocknet worden sein, damit Enzymhemmer abgebaut werden. Man kann auch Haferflocken nehmen, die sind aber nicht roh. 

Zubereitung Kekse:





Vanillecreme:

  • 50g Cashewkerne (am besten in Rohkostqualität), am besten min. 2 Stunden eingeweicht
  • 5 El Kokosmus
  • 3 El Dattelsirup* oder anderes Süßungsmittel (bzw. nach Geschmack)
  • 1/2 Tl Vanillepulver
  • etwas Wasser
*Den Dattelsirup habe ich selber gemacht: 200 g entsteinte Datteln in 200 ml Wasser einweichen (ca. 1 Stunde) und im Mixer pürieren. Dieses rohköstliche Süßungsmittel ist günstiger als Kokosblütensirup und gesünder als Agavendicksaft (der fast nur aus Fruktose besteht). 

  1. Alle Zutaten, zunächst ohne Wasser, in einen guten Mixer geben und zu einer Creme verarbeiten. Wenn das nicht geht, nach Bedarf Wasser dazugeben, aber nicht zu viel, sonst wird die Creme nicht fest.
  1. Die Konsistenz der Creme sollte jetzt weich und streichfähig sein. Damit sie fester wird, muss sie ein paar Studen lang in den Kühlschrank oder ca. 1 Stunde ins Gefrierfach.





Zubereitung Vanillecreme:
Kekse zusammenbauen:
Nachdem die Kekse knusprig sind und die Creme fest, kann man diese beiden Komponenten zusammenführen, damit sie zusammen ihr volles, wohlschmeckenedes Potential entfalten können. ;)
Ihr wisst bestimmt, wie das geht.



Bei mir ist ein bisschen Creme übrig geblieben, aber das dürfte kein Problem sein. Die schmeckt ohne Keks auch ganz gut, z.B. kann man sie auf Apfelspalten streichen und noch ein paar Kakaonibs daraufstreuen.

Bei mir sind die Oreos natürlich wieder einmal hässlich geworden. Ich bin einfach zu ungeduldig, die Leckereien schön anzurichten! 
Ihr könnt das bestimmt besser.


Und wenn ihr Vorschläge, Anregungen oder Kritik loswerden wollt, kommentiert bitte einfach! Ich freue mich über ehrliche Kommentare.

Orangen-Kohlsalat mit Coconut Aminos

Hej,

heute bin ich voller Motivation, an meinem Blog zu arbeiten. Ich hätte so viel, worüber ich schreiben möchte, aber es braucht Zeit, ich muss nebenbei den Blog auch schöner und übersichtlicher machen.
Jetzt kommt was ganz Einfaches und Nützliches: Mein Abendessen, das ich gestern schnell aus Resten im Kühlschrank zusammengebastelt habe.


Orangen-Kohlsalat

Zutaten für eine kleine Studentin:

  • 1/2 kleiner Chinakohl
  • 1 rote Paprika
  • 4 große Grünkohlblätter
  • 1 Orange
  • 1 Möhre
  • 125 g pflanzliches Joghurt
  • 1 Tl Coconut Aminos* 
  • 1 Tl Balsamicoessig

Zubereitung:


  1. Grünkohlblätter in Stückchen reißen, dabei den Strunk entfernen. Dieser ist hart und schwer verdaulich, aber man kann gut Saft daraus pressen!
  2. Chinakohl, Paprika, Möhre und Orange (ohne Schale ;)) in Stücke schnippeln.
  3. Alle Zutaten in eine Schüssel kippen, mit den Händen gut durchmassieren, damit der Grünkohl weich wird und die Soße einzieht. Fertig.
                                          
*Coconut Aminos sind ein sehr spannendes Produkt. Es ist eine Soße aus vergorenem Kokossaft, vegan, roh, bio usw. Geschmacklich ähnelt sie der Sojasoße, enthält aber weniger Salz, ist roh und soll allgemein gesünder sein. Sie ist glutenfrei, GMO-frei, enthält 17 Aminosäuren und wird mit natürlichem Meersalz verarbeitet. 
Leider sind Coconut Aminos amerikanisch und deshalb hier in Deutschland schwer erhältlich, aber ich habe sie im Onlineshop "Raw Living" gefunden. 
Im Rezept könnt ihr natürlich auch Sojasauce verwenden oder sie ganz weglassen.

Bei diesem Rezept habe ich jetzt genau das angegeben, was ich verwendet habe, aber da stand kein Plan dahinter! Das Gericht entstand aus Zufall, weil ich gerade diese Zutaten da hatte, man könnte genauso gut auch gelbe Paprikaschoten verwenden oder mehr Möhren oder sonst was ändern. 
Früher habe ich gern ganz exakt nach Rezept gekocht, weil ich ein Rezept als perfektes Kunstwerk betrachtet habe, aber jetzt weiß ich, das ist Quatsch. In vielen Fällen nimmt die Erfinderin, (ich zum Beispiel ;) ) Zutaten, kombiniert sie nach Gefühl und hofft, dass etwas Gutes dabei rauskommt. Wenn da steht, 1/2 Chinakohl und eine Möhre, dann steht da oft kein Plan dahinter, sondern es war vielleicht gerade noch die eine Möhre im Kühlschrank, die man verbrauchen wollte. Ihr wisst, was ich meine. 

Gestern Abend bin ich sehr müde von der Uni gekommen und wollte mir noch was Leckeres, Frisches zubereiten, weil ich noch bis spät am Abend lernen musste. Leider war nicht mehr viel im Kühlschrank, und sparen muss ich auch, weil das ganze Bio-Obst und Gemüse in den Mengen, die ich gern hätte, zu teuer ist.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würde ich mich, glaube ich, ausschließlich roh ernähren, von ganz viel Früchten und Blättern und ein paar Samen. Als arme Studentin, die alles in Bio haben will, koche ich doch manchmal ein bisschen Reis oder Sobanudeln, weil ich die entweder noch vorrätig habe oder weil man davon günstiger satt wird. 
Gestern habe ich also noch einen Sojajoghurt von Soyananda für den Salat verwendet, der natürlich nicht roh ist, aber durch die vielen probiotischen Bakterien doch irgendwie lebt.
Oft mache ich mir selber rohen Kokosjoghurt, aber seit ich studiere, habe ich so wenig Zeit dafür.

Der Soyananda-Joghurt ist, verglichen mit anderen Sojajoghurts, auch ziemlich teuer, aber ich habe ihn zum halben Preis bekommen.
Dienstags gehe ich nämlich immer im Veganz, dem veganen Supermarkt, einkaufen (da gibt es 10% Studentenrabatt) und nehme oft die Produkte, die wegen des bald ablaufenden Haltbarkeitsdatums reduziert sind. So lassen sich auch 30-50 % sparen.


Montag, 24. November 2014

Obstsalat: Mein Lieblingsessen

Herbstlicher Obstsalat

Weil ich ja gestern Nachmittag beim Rohkost-Potluck in Freimann wieder tüchtig zugelangt habe und so viel Kokos-Roulade, Gemüsequiche und Kürbiskuchen genossen habe, dass ich bis heute genug hatte, hatte ich jetzt wieder Lust auf einfaches, leichtes Essen. Also habe ich mir einen bunten Obstsalat gemacht, natürlich mit ein paar grünen Blättern, um die Süße der Früchte auszugleichen und die Mahlzeit mit Mineralien anzureichern.

Seit ich hier in München in diesem kleinen Kämmerlein wohne, bereite ich fast nie mehr Gerichte nach Rezept zu, sondern nehme, was gerade da ist, und zaubere daraus nach Gefühl etwas Gutes.
Für diesen Obstsalat habe ich einfach ein paar Früchte gewürfelt, mit Postelein als grünes Blattgemüse in meine Schüssel gekippt, mit Zitronensaft, Maulbeeren und ein paar Kakaonibs (die mussten noch drauf ;))garniert und fertig war das Mittagessen.

Wenn jemand es ganz genau wissen will, hier das Zutaten:
für 1 große Schüssel
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 1 pinke Grapefruit
  • 1/2 Schlangengurke
  • 100 g Postelein
  • 1 El Maulbeeren
  • 1Tl Kakaonibs
  • 1/2 Zitrone, Saft
Übrigens mag ich keine Grapefruits, das nächste Mal würde ich Orange nehmen. Eigentlich wusste ich ja, dass ich diesen bitter-sauren Geschmack hasse, aber als ich im Bioladen die pinken Grapefruits im Angebot gesehen habe, dachte ich, ich gebe ihnen noch eine Chance. 
Jetzt weiß ich: Die sind definitiv nicht mein Fall. Wahrscheinlich das einzige Obst, das ich nicht mag.

Heute muss ich später noch zur Uni, aber ein bisschen Zeit bleibt noch, um ein paar rohköstliche Leckereien zuzubereiten. 
Die teile ich dann natürlich wieder mit euch!