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Dienstag, 7. Juli 2015

Waldbeer-Weiße Schokolade-Torte

Waldbeer-Weiße Schokolade-Kuchen

Zutaten für eine 20-26 cm Springform

Boden:
100 g Erdmandelmehl
80 g Kokosraspel
90 g Datteln
90 g Rosinen

Weiße Schokolade-Creme:
450g Cashews, 2 Stunden eingeweicht
1 Zitrone, geschält, oder Saft davon
200 g Datteln,
1/2 Tl Vanillepulver
500 ml Wasser
200 g Kakaobutter, im heißen Wasserbad vorsichtig verflüssigt
3 El Sonnenblumen- oder Sojalecithin (nicht roh, als Emulgator für eine schöne Konsistenz)

Beerengelee:
125 g Waldbeeren, aufgetaut oder frisch
110 g Datteln


Zubereitung:

Für den Boden alle Bodenzutaten in der Küchenmaschine oder im Hochleistungsmixer mit Stößel zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
Den Teig auf dem Boden einer Springform verteilen, sodass eine gleichmäßige Bodenschicht entsteht, und gut andrücken.
Für die Creme alle Zutaten außer Kakaobutter und Lezithin im Mixer fein pürieren. Wenn die Masse zu zäh oder klumpig ist, noch etwas Wasser hinzufügen. Am Ende die letzten beiden Zutaten untermischen.
Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen, den Kuchen in den Kühl- oder Gefrierschrank stellen, während das Beerengelee zubereitet wird.
Für das Beerengelee Waldbeeren und Datteln im Mixer fein pürieren und abschließend als oberste Schicht auf dem Kuchen verteilen.
Nun kannst du den Kuchen noch nach Belieben mit Beeren, Kokosraspeln o.ä. dekorieren.
Vor dem Anschneiden sollte der Kuchen noch ein paar Stunden im Kühlschrank oder im Gefrierschrank, wenn es schneller gehen soll, gekühlt werden, damit die Creme fest wird.
Dieser Kuchen muss immer kühl serviert werden, damit er nicht schmilzt. Im Kühlschrank aufbewahrt hält er ca. 3 Tage, im Gefrierschrank mehrere Wochen.


Montag, 23. Februar 2015

Raspberry Cranberry White Chocolate Mousse Cake

Hej Foodies,

heute gibt es was verboten Üppiges. Zu meinem 20. Geburtstag muss das auch so sein, da kann ich nicht mit Möhrensalat ankommen. Zuerst wusste ich nicht, welche Torte ich für diesen speziellen Anlass "backen" soll, aber irgendwie hatte ich die fixe Idee, Kakaobutter und Cranberries zu verwenden. Irgendwas mit weißer Schokolade und Früchten sollte es sein.

Andere würden für ihre Party wahrscheinlich ein erprobtes Rezept verwenden, damit nichts schiefgehen kann und die rohe Torte am Ende nicht wie ein Smoothie aus der Form fließt. Davor habe ich immer Angst, wenn ich ein neues Rezept komponiere! Besonders, wenn man in der Füllung an Fett sparen will, riskiert man, das die Creme nicht fest wird.

Mich reizt aber das Risiko, die Überraschung, das Spontane. Also habe ich einfach drauflos gemixt und etwas erschaffen, das nicht so hässlich aussieht wie meine bisherigen Werke. Normalerweise bin ich so ungeduldig, das das Ergebnis zwar lecker schmeckt, aber kein Augenschmaus ist.

Meine Gäste haben die Torte ganz aufgegessen, also wird sie nicht so schlecht gewesen sein. Darauf bin ich stolz, deshalb teile ich jetzt das Rezept mit der Welt! Es war so schön, mit Freunden zu schlemmen.

Zutaten für eine Torte mit einem  Durchmesser von ca. 20 cm und einer Höhe von ca. 10 cm.:

Boden
  • 3/4 cup Nussmilchtrester (der abgesiebte Rest, der im Nussmilchbeutel übrig bleibt)
  • 1/2 cup Kokosraspel
  • 1 1/2 cups Erdmandelmehl
  • 1 cup Datteln, entsteint
  • 2 El Kakaopulver (oder eine Mischung aus Kakao, Carob, Lucuma und Maca)
  • Abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • Kokosmehl für die Form
Cremefüllung
  • 2 cups Cashewkerne, am besten eingeweicht
  • 1/2 cup Irisch Moos-Gel
  • 2 cups Wasser
  • 3/4 cup Dattelpaste
  • 2 El Zitronensaft
  • 1 Tl Vanillepulver
  • 3 El Lezithin (aus Sonnenblume oder Soja)
  • 2/3 cup Kakaobutter, geschmolzen 
Himbeerfüllung
  • 300 g Himbeeren, tiefgekühlt oder frisch
  • ca. 1 cup Cranberries, tiefgekühlt oder frisch
  • 4 El Dattelpaste
  • 2 El Zitronensaft
Dekoration
  • Gojibeeren, Maulbeeren, Physalis (getrocknet)
  • Kakaonibs
  • Kokosraspel
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Boden im Hochleistungsmixer mit Stößel oder in einem food processor zu einem Teig verarbeiten. Wenn der Teig bröselig ist, noch etwas länger bearbeiten oder etwas Wasser und Datteln hinzufügen.
  2. Den Boden einer Springform mit Kokosmehl bestäuben. Ich verwende einen Backrahmen, den ich auf eine Tortenplatte stelle, also bestäube ich in diesem Fall die Tortenplatte.
  3. Den Teig auf dem Boden der Form verteilen und andrücken. Er sollte ca. 0,5 - 1 cm hoch sein. 
  4. Von den Himbeeren und Cranberries so viele auf dem Boden verteilen, bis er mehr oder weniger davon bedeckt ist.

  1. Alle Zutaten für die Cremefüllung außer Lezithin und Kakaobutter im Mixer verarbeiten, bis eine feine Creme ohne Stückchen entstanden ist. Dann die restlichen beiden Zutaten hinzufügen und nochmals mixen.
  2. Die Creme auf den Beeren verteilen, 2 cups davon übrig lassen, die braucht es für die Himbeerfüllung.

  1. Wiederum Beeren auf der Torte verteilen.
  2. Die restliche Creme zusammen mit den übrigen Himbeeren, 4 El Dattelpaste und dem Zitronensaft zu einer Himbeercreme füllen, diese als letzte Schicht auf die Torte gießen und vorsichtig glattstreichen.

  1. Die Torte an einen kalten Ort (ca. 4°-8°C) stellen, damit sie fest wird.
  2. Nach ein paar Stunden nach Belieben dekorieren, ich habe Kokosraspel, Kakaonibs und getrocknete Beeren verwendet. In der Mitte klebt bei meiner Torte noch ein Stern aus hausgemachter Hibiskusschokolade.
  3. Mit Freunden genießen!;)


Hinweise zu den Zutaten...

Nussmilchtrester: Wenn ihr gerade keinen habt, könnt ihr stattdessen auch Nussmehl und ein bisschen Wasser verwenden. Ich friere den "Nussmilch-Rest" immer ein, damit ich für Kuchenböden einen Vorrat davon habe.

Irisch-Moos-Gel: Irisch Moos ist eine Alge, die zum Gelieren verwendet wird. Sie gibt der Creme eine tolle Konsistenz und man muss weniger Öl und Nüsse verwenden. Um ein Gel zu machen, weicht man 50 g trockenes Irisch Moos 24 Stunden lang ein, spült es gut ab und mixt es dann im Hochleistungsmixer mit 300 ml Wasser zu einem Gel ohne Klumpen. Im Kühlschrank ist das Gel min. 2 Wochen haltbar. Alternativ kann man in diesem Rezept das Gel durch einen weiteren cup Cashewkerne ersetzen.

Dattelpaste: Eine günstige und vollwertige Alternative zu Agavendicksaft oder Ahornsirup. Dafür weiche ich 200 g Datteln kurz in 200 ml Wasser ein und mixe sie zu einer Paste. Im Kühlschrank auch ca. 2 Wochen haltbar. 

Lezithin: Ist ein Emulgator, verbindet also Wasser mit Fett und sorgt daher für eine angenehme Konsistenz. Sonnenblumenlezithin ist teurer als Sojalezithin, hat dafür aber Rohkostqualität.

Cranberries: Sind oft nur in getrockneter Form bekannt, aber im Basic-Biomarkt habe ich die tiefgekühlte Variante entdeckt. Sie schmecken sauer, mich erinnern Cranberries an Sauerkirschen und Johannisbeeren. Diese Früchte wären auch als Ersatz gut geeignet.


Noch Fragen? 
Bitte einfach kommentieren oder mir auf Facebook eine Nachricht schreiben! Ich freue mich immer über Rückmeldungen.


Samstag, 24. Januar 2015

Tropische Heidelbeertorte

Für Früchteliebhaberinnen wie mich kann ist der Winter ziemlich langweilig werden. Orangen und Äpfel überall! Die importierten Trauben um 10 € pro Kilogramm oder die leckeren Litchis um 20 € kann und will ich mir nicht leisten. Ab und zu will ich aber doch was Besonderes haben, eine Ablenkung vom kargen europäischen Januar. Also habe ich mir heute zum Frühstück diese Torte mit tiefgekühlten Früchten und einer Banane gegönnt. So fängt der Tag fröhlich an!


Zutaten für ein kleines Törtchen

Boden

  • 90 g Erdmandelmehl
  • 75 g Datteln, entsteint
  • 1/2 Tl Vanillepulver
Creme
  • 1 kleine Banane
  • 100 g Mango (ich habe tiefgekühltes, püriertes Mangofruchtfleisch verwendet)
  • ca. 150 g tiefgekühlte Heidelbeeren
  • weiches Fruchtfleisch einer jungen Trinkkokosnuss

  1. Datteln mit Erdmandelmehl und Vanille im Mixer oder einer Küchenmaschine zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Dabei mit dem Stößel nach unten drücken, wenn es erforderlich ist. Man könnte die Datteln auch in einem kleinen Hackgerät fein hacken und dann mit dem Mehl verkneten.
  2. Den Teig in eine kleine Springform drücken, sodass der Boden bedeckt ist. Alternativ kann man  auch Tarteletteförmchen verwenden.
  3. Alle Zutaten für die Creme mixen und auf dem Boden verteilen. Eventuell mit Kokosraspeln, Beeren, Kakaonibs etc. verzieren.
  4. Sollte die Creme zu flüssig sein, vor dem Anschneiden der Torte ins Gefrierfach oder in den Kühlschrank stellen, bis sie fester wird.
  5. Servieren und alles alleine aufessen. ;) So habe ich es jedenfalls gemacht…



Montag, 1. Dezember 2014

Verführerische Teilchen: Granatapfel-Tartelettes mit Weißer Schokoladencreme



Hej ihr Genussmenschen,

heute gibts was Besonderes für euch: Ein Festtagsrezept, das ich gestern kreiert habe. Alles vegan, roh und bio, aber gleichzeitig sündhaft lecker. Ich wollte etwas Besonderes, Sinnliches und Feines erschaffen und dabei den vollreifen Granatapfel verwenden, den ich letzte Woche im neuen foodsharing-Fairteiler im EineWeltHaus gefunden habe. Sowas wäre im Müll gelandet, man glaubt es nicht!
Also will ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Über Kommentare dazu würde ich mich freuen, und natürlich sollt ihr selber experimentieren, Zutaten austauschen usw., wie es euch gefällt. Rohe Süßigkeiten können eigentlich nur gut schmecken.

Granatapfel-Tartelettes mit weißer Schokoladencreme

Tartelette-Boden (ca.10 Stück)

  • 100 g Buchweizen/Hafer/Erdmandelmehl (gekeimt, im Vitamix gemahlen)
  • 100 g Datteln (mit Feigen könnte es auch lecker werden)
  1. Mehl und Trockenfrüche mit dem Vitamix, der Greenstar-Saftpresse, einem Food Processor oder irgendeinem geeigneten Gerät, notfalls mit den bloßen Händen, zu einem Teig verarbeiten, der nicht klebt. Wenn er zu viel bröckelt, ein paar Datteln dazugeben, wenn er klebt, noch Mehl reinkneten.
  2. Den Teig in Form bringen: Ich habe dafür ein Silikon-Muffinförmchen genommen, ein bisschen Teig in Schalenform reingedrückt, wieder rausgenommen und auf ein Dörrgitter gesetzt und so weiter, bis der Teig fertig war.
  3. Die Tartelettböden sind noch weich - ich habe sie also ein paar Stunden im Dörrgerät bei 41°C getrocknet, man kann sie aber auch gleich verwenden.

Weiße-Schokoladen-Creme

  • 1/2 Tasse* bzw. 70g rohe Cashewkerne, 2 Stunden eingeweicht
  • 80 ml Wasser (ich habe das süße Einweichwasser der Cashews verwendet)
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 4 El Dattelsirup** (Süßungsmittel nach Belieben)
  • 3 El Kakaobutter, geschmolzen
  • 1 Tl Lezithin (aus Soja oder Sonnenblumenkernen), für die optimale Konsistenz, muss nicht unbedingt rein
  1. Alle Zutaten außer Kakaobutter und Lezithin im Mixer zu einer feinen Creme pürieren, am Ende die letzten beiden Zutaten hinzufügen und nochmals mixen.
  2. Die Creme in eine Schüssel füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. 
*1 Tasse = 250ml
** Dattelsirup selbst gemacht: 200g Datteln in 200ml Wasser einweichen und zusammen pürieren.


Fertigstellung:

Die Teigschalen mit Creme füllen und mit Granatapfelkernen bestreuen.

Auf dem Foto oben sieht man übrigens noch ein paar Kakaonibs und in der Mitte hausgemachte Mango-Kokos-Bällchen.

Ich wollte die Törtchen nicht zu fetthaltig gestalten, deshalb habe ich für den Boden Buchweizen, Hafer und Erdmandeln genommen. Natürlich könnte man auch Nüsse jeder Art verwenden.

Experimentiert einfach drauflos! Die Datteln könnten durch Feigen ersetzt werden, wer Kakaobutter nicht mag, nimmt Kokosöl...

Alles ist möglich.