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Montag, 29. Juni 2015

Sommerbeerensmoothie

Zutaten für ca. 750 ml

1 Banane
1 Orange
1 Tasse Beeren
1 El Kokosmus
1 Tl Baobabpulver
1 gehäufter Tl Moringapulver
1 Tl Algae Drink (von PureRaw)
1 Tasse Wasser
(Wild)kräuter nach Geschmack: Gerstengras, Minze, Basilikum, Kapuzinerkresse vom Balkon
1 gehäufter Tl „Amazing Grass



Zubereitung: Alles in den Mixer werfen und fein pürieren. Am besten mit Strohhalm (aus Glas) trinken oder löffeln.

Dieser Smoothie ist sehr erfrischend und doch reichhaltig. Es hat mich überrascht, wie gut diese Zutatenkombination schmeckt, so harmonisch und einfach besonders!
Man könnte die verschiedenen Spezialpülverchen auch einfach weglassen, aber gerade die verfeinern die Kombination, sodass der Smoothie einzigartig schmeckt.

Algae Drink“ ist fermentiertes, gelbes Chlorellapulver, das man Backen als Eiersatz nutzten kann. Die Algenmilch, die man aus dem Pulver in Verbindung mit Wasser herstellen kann, schmeckt mir pur nicht so, aber in Mixgetränken verwende ich sie gerne.


Meine neueste Entdeckung ist „Amazing Grass“, das ultimative Superfood. Eine Komposition aus Probiotika, Enzymen, Wildkräutern, Algen und Superfoods, die zwar geschmacklich nicht überzeugt, aber sehr gesund ist und der Verdauung hilft. Davon kommt jetzt immer ein Löffelchen in meine Smoothies!

Freitag, 15. Mai 2015

Bananencrepes mit Kokosjoghurt

Der Mai ist gekommen - und mit ihm die idealen Bedingungen für ein Picknick im Grünen.
Dafür habe ich diese Bananen"pfannkuchen" mit cremiger Joghurtfüllung und Waldbeeren kreiert. Die Waldbeeren sind leider noch nicht erntereif, also habe ich tiefgekühlte aus dem Bioladen genommen. Leider ist die Früchtesaison in Mitteleuropa viel zu kurz!

Zum Glück haben wir heutzutage die Möglichkeit, das ganze Jahr über in den Genuss von Waldbeeren zu kommen. Sie sind nicht so überzüchtet wie die meisten Apfel- und Orangensorten, außerdem haben sie einen sehr hohen Antioxidantienwert. Das heißt, sie schützen unsere Zellen vor Oxidation, die von Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, Rauch, Stress und zu viel Sport angetrieben wird.

Den Kokosjoghurt mache ich aus dem Fleisch frischer Trinkkokosnüsse, die es neuerdings von Dr. Goerg in Bioqualität gibt. Früher gab es ja nur die schneeweißen, mit Pestiziden behandelten Teile aus dem Asiamarkt. Dass die von Dr. Goerg nicht in Gift getaucht wurden, erkennt man schon daran, dass die anfangs weiße, faserige Außenschicht nach wenigen Tagen cremeweiß und dann bräunlich wird. Das ist ganz normal, so wie aufgeschnittene Äpfel braun werden. Die Konventionellen dagegen schauen wochenlang  immer gleich aus. Gruselig...

Als Füllung eignen sich auch die frischen Blätter sehr gut, die jetzt überall in Gärten und Parks herorsprießen. Direkt auf dem Wiesenboden vor dem Haus habe ich z.B. Ehrenpreis, Löwenzahn, Klee, Gänseblümchen, Giersch, Gundermann, Taubnessel und Brennnessel gefunden, aber auch die Baumblätter von Linde, Haselnuss und Ahorn schmecken sehr lecker, wenn man sie kleinschneidet und mit Früchten mischt.

Das Rezept besteht also aus zwei Teilen: Der "Pfannkuchen" muss am Vortag getrocknet, der Kokosjoghurt fermentiert werden.



Joghurt aus frischen, jungen Kokosnüssen


für ca. 500-750 ml

  • 2 junge Kokosnüsse (Dr. Goerg), ausgetrunken ;)
  • Joghurtkulturen (z.B. von "My Yo") für 1/2 l 
  • Wasser nach Bedarf
  1. Nach dem Austrinken des köstlichen Kokoswassers eine Öffnung oben in die Kokosnuss hacken, die groß genug ist, mit einem stabilen Löffel das Fleisch herauszuhebeln. Dafür gibt es auf YouTube genug Anleitungen. Damit auch genug Joghurt entstehen kann, eignen sich die Exemplare mit einem bereits ziemlich dicken und festen Fruchtfleisch gut, weniger die mit dem zarten, geleeartigen.
  2. Ausgelöstes Kokosfleisch mit Joghurtkulturen und etwas Wasser im Hochleistungsmixer pürieren. Dabei könnt ihr so viel Wasser dazugeben, bis euch die Konsistenz des Joghurts gefällt. Durch die Fermentation wird die Masse aber noch etwas dickflüssiger. Das Glas dürft ihr nicht ganz voll machen, denn durch die Fermentation bilden sich Gase und das Volumen im Glas wird größer. Achtung: Damit die Fermentationskulturen überleben, darf die Temperatur 45° C nicht überschreiten! Am besten messt ihr die Temperatur mit einem Küchenthermometer direkt im Mixer und mixt so lange, bis ca. 40° C erreicht sind. Danach schüttet ihr die Creme in ein Schraubglas und lasst sie ca. 12-16 Stunden reifen. Jä länger, desto sauerer. Allerdings ist es wichtig, dass die Temperatur während des Fermentationsvorganges bei ca. 35-42°C bleibt. Entweder füllt ihr das Joghurt dafür in einen Isolierbehälter, in eine Thermoskanne oder in einen speziellen Joghurtbereiter oder ihr stellt das Glas so lange in ein Dörrgerät. Erfinderische Sparfüchse verwenden auch die Heizung oder gut isolierende Decken, um das Joghurt warm zu halten.
  3. Nach dem Fermentieren kann man das Joghurt entweder sofort essen oder in den Kühlschrank stellen, wo es noch fester wird.
  4. Im Kühlschrank ist das Joghurt ca. 2 Wochen lang haltbar. Allerdings sollte man nach spätestens 3 Tagen einen Teil davon abschöpfen, um es als Starter für neues Joghurt zu verwenden. Bis zu 4 Mal kann man die Kulturen, die ich verwende (My.Yo) überimpfen, wobei drei gehäufte Esslöffel für 1 L reichen.

Bananencrepes

für ca. 4 Crepes
  • 2 Bananen, möglichst vollreif mit braunen Pünktchen
  • evtl. eine Prise Vanille und Zimt oder andere Superfoods wie Maca, Shatavari, Kakao...
  1. Die Bananen mit den Gewürzen im Mixer pürieren. Auch ein Stabmixer ist dafür geeignet, notfalls kann man die Bananen auch mit einer Gabel oder mit den Händen zermatschen, falls sie weich sind.
  2. Den Teig auf einem mit einer Folie oder Backpapier versehenem Einschub des Dörrgeräts kreisförmig verstreichen. Ganz nach Belieben könnt ihr mehr oder weniger kleine oder große Crepes formen. Sie sollten. ca. 3-5 mm dick sein.
  3. Bei 42°C ca. 8-12 Stunden, je nach Größe und Dicke, trocknen. Ich mache das gern über Nacht. Eventuell kann man die Crepes auch nach 6 Stunden von der Folie lösen, diese entfernen und auf dem Gitter weiterdörren, dann geht es schneller. Wer kein Dörrgerät, dafür aber einen Backofen besitzt, kann auch damit bei niedrigster Temperatur dörren. Dabei muss aber die Tür einen spaltbreit offen bleiben, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann.

Crepes + Joghurt + Früchte

Zutaten:
  • Bananencrepes
  • Kokosjoghurt
  • Früchte, z.B. Waldbeeren, Orangen, Äpfel, Mangos...
  • evtl. Wildkräuter
  • Toppings: Chiasamen, Maulbeeren, Gojibeeren, Kakaonibs...
  1. Bananencrepe mit Joghurt bestreichen, Toppings darauf verteilen und das Crepe zusammenrollen.
  2. Guten Appetit!

Meine Crepes sind übrigens rechteckig, weil ich sie in dieser Form getrocket habe. Rund ist aber schöner. ;)

Samstag, 24. Januar 2015

Tropische Heidelbeertorte

Für Früchteliebhaberinnen wie mich kann ist der Winter ziemlich langweilig werden. Orangen und Äpfel überall! Die importierten Trauben um 10 € pro Kilogramm oder die leckeren Litchis um 20 € kann und will ich mir nicht leisten. Ab und zu will ich aber doch was Besonderes haben, eine Ablenkung vom kargen europäischen Januar. Also habe ich mir heute zum Frühstück diese Torte mit tiefgekühlten Früchten und einer Banane gegönnt. So fängt der Tag fröhlich an!


Zutaten für ein kleines Törtchen

Boden

  • 90 g Erdmandelmehl
  • 75 g Datteln, entsteint
  • 1/2 Tl Vanillepulver
Creme
  • 1 kleine Banane
  • 100 g Mango (ich habe tiefgekühltes, püriertes Mangofruchtfleisch verwendet)
  • ca. 150 g tiefgekühlte Heidelbeeren
  • weiches Fruchtfleisch einer jungen Trinkkokosnuss

  1. Datteln mit Erdmandelmehl und Vanille im Mixer oder einer Küchenmaschine zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Dabei mit dem Stößel nach unten drücken, wenn es erforderlich ist. Man könnte die Datteln auch in einem kleinen Hackgerät fein hacken und dann mit dem Mehl verkneten.
  2. Den Teig in eine kleine Springform drücken, sodass der Boden bedeckt ist. Alternativ kann man  auch Tarteletteförmchen verwenden.
  3. Alle Zutaten für die Creme mixen und auf dem Boden verteilen. Eventuell mit Kokosraspeln, Beeren, Kakaonibs etc. verzieren.
  4. Sollte die Creme zu flüssig sein, vor dem Anschneiden der Torte ins Gefrierfach oder in den Kühlschrank stellen, bis sie fester wird.
  5. Servieren und alles alleine aufessen. ;) So habe ich es jedenfalls gemacht…



Montag, 24. November 2014

Obstsalat: Mein Lieblingsessen

Herbstlicher Obstsalat

Weil ich ja gestern Nachmittag beim Rohkost-Potluck in Freimann wieder tüchtig zugelangt habe und so viel Kokos-Roulade, Gemüsequiche und Kürbiskuchen genossen habe, dass ich bis heute genug hatte, hatte ich jetzt wieder Lust auf einfaches, leichtes Essen. Also habe ich mir einen bunten Obstsalat gemacht, natürlich mit ein paar grünen Blättern, um die Süße der Früchte auszugleichen und die Mahlzeit mit Mineralien anzureichern.

Seit ich hier in München in diesem kleinen Kämmerlein wohne, bereite ich fast nie mehr Gerichte nach Rezept zu, sondern nehme, was gerade da ist, und zaubere daraus nach Gefühl etwas Gutes.
Für diesen Obstsalat habe ich einfach ein paar Früchte gewürfelt, mit Postelein als grünes Blattgemüse in meine Schüssel gekippt, mit Zitronensaft, Maulbeeren und ein paar Kakaonibs (die mussten noch drauf ;))garniert und fertig war das Mittagessen.

Wenn jemand es ganz genau wissen will, hier das Zutaten:
für 1 große Schüssel
  • 1 Apfel
  • 1 Banane
  • 1 pinke Grapefruit
  • 1/2 Schlangengurke
  • 100 g Postelein
  • 1 El Maulbeeren
  • 1Tl Kakaonibs
  • 1/2 Zitrone, Saft
Übrigens mag ich keine Grapefruits, das nächste Mal würde ich Orange nehmen. Eigentlich wusste ich ja, dass ich diesen bitter-sauren Geschmack hasse, aber als ich im Bioladen die pinken Grapefruits im Angebot gesehen habe, dachte ich, ich gebe ihnen noch eine Chance. 
Jetzt weiß ich: Die sind definitiv nicht mein Fall. Wahrscheinlich das einzige Obst, das ich nicht mag.

Heute muss ich später noch zur Uni, aber ein bisschen Zeit bleibt noch, um ein paar rohköstliche Leckereien zuzubereiten. 
Die teile ich dann natürlich wieder mit euch!