Samstag, 24. Januar 2015

Tropische Heidelbeertorte

Für Früchteliebhaberinnen wie mich kann ist der Winter ziemlich langweilig werden. Orangen und Äpfel überall! Die importierten Trauben um 10 € pro Kilogramm oder die leckeren Litchis um 20 € kann und will ich mir nicht leisten. Ab und zu will ich aber doch was Besonderes haben, eine Ablenkung vom kargen europäischen Januar. Also habe ich mir heute zum Frühstück diese Torte mit tiefgekühlten Früchten und einer Banane gegönnt. So fängt der Tag fröhlich an!


Zutaten für ein kleines Törtchen

Boden

  • 90 g Erdmandelmehl
  • 75 g Datteln, entsteint
  • 1/2 Tl Vanillepulver
Creme
  • 1 kleine Banane
  • 100 g Mango (ich habe tiefgekühltes, püriertes Mangofruchtfleisch verwendet)
  • ca. 150 g tiefgekühlte Heidelbeeren
  • weiches Fruchtfleisch einer jungen Trinkkokosnuss

  1. Datteln mit Erdmandelmehl und Vanille im Mixer oder einer Küchenmaschine zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Dabei mit dem Stößel nach unten drücken, wenn es erforderlich ist. Man könnte die Datteln auch in einem kleinen Hackgerät fein hacken und dann mit dem Mehl verkneten.
  2. Den Teig in eine kleine Springform drücken, sodass der Boden bedeckt ist. Alternativ kann man  auch Tarteletteförmchen verwenden.
  3. Alle Zutaten für die Creme mixen und auf dem Boden verteilen. Eventuell mit Kokosraspeln, Beeren, Kakaonibs etc. verzieren.
  4. Sollte die Creme zu flüssig sein, vor dem Anschneiden der Torte ins Gefrierfach oder in den Kühlschrank stellen, bis sie fester wird.
  5. Servieren und alles alleine aufessen. ;) So habe ich es jedenfalls gemacht…



Mittwoch, 21. Januar 2015

Pseudo-Hummus aus gekeimten Süßlupinen

Klassischer Hummus besteht bekanntlich zum Großteil aus gekochten Kichererbsen und Sesammus.
Rohköstler experimentieren oft mit gekeimten Kichererbsen oder Zucchini, um was Hummus-Ähnliches  hinzubekommen. Die Version mit Zucchini finde ich allerdings nur lecker, wenn man große Mengen Sesammus oder Olivenöl reinmischt, und so viel Fett will ich nicht essen.
Die gekeimten Kichererbsen sind auch umstritten, da Hülsenfrüchte Giftstoffe enthalten, die erst weggekocht werden müssen. Manche behaupten, Der Keimprozess würde ausreichen, die Gifte zu deaktivieren, andere sagen das Gegenteil - man solle auf keinen Fall zu viel davon essen.
Außerdem finde ich gekeimten Kichererbsen ziemlich unlecker, mein Körper rät mir davon ab.

Anders ist die Süßlupine: Die ist zwar auch eine Hülsenfrucht, aber die Bitterstoffe wurden rausgezüchtet. Man kann sie auch roh und sogar ungekeimt essen. Kennt ihr z.B Süßlupinenmehl? Man kann unter anderem Proteinshakes damit mixen.

Also dachte ich, ich könnte eine hummusartige Creme daraus zubereiten. Um den Nährstoffgehalt noch zu erhöhen, habe ich die Böhnchen angekeimt, bis der Keimling sichtbar wurde.
Man kann sie aber auch nur einweichen. Wer keine ganzen Süßlupinen findet, verwendet einfach Süßlupinenmehl in Rohkostqualität (z.B. von Govinda).

Hier das Rezept für ca. 500 ml:

-100g Süßlupinen, gekeimt (oder das Mehl)
-2 El Mandelmus (oder Tahin)
-1/2 Knoblauchzehe
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Msp Kreuzkümmel
- 1/2 Tl Paprika
- Petersilie zum Bestreuen
- evtl. Salz und Pfeffer nach Bedarf
- etwas Wasser, mit Süßlupinenmehl mehr verwenden


Einfach alles im Mixer cremig pürieren.

Dazu passt Salat, Rohkostbrot oder Gemüsesticks.

Ein echter Hummus enthält auch Olivenöl. Das habe ich aber weggelassen, weil ich keine extrahierten Öle, Salz und Zucker esse. Außerdem habe ich das traditionelle Sesammus durch Mandelmus ersetzt, weil ich das lieber mag.
Deshalb nenne ich die Pampe auch nicht Hummus, weil ganz andere Zutaten drin sind. Lecker finde ich es trotzdem!
Übrigens vermute ich, dass der Pseudo-Hummus milder schmeckt, wenn man die Lupinen nicht zu lange keimen lässt bzw. sie nur über Nacht einweicht.


Montag, 12. Januar 2015

Auf der YogaExpo/VeggieFair


Hej und guten Morgen,

gestern war ich mit Sarah (Pink fit and healthy) auf der YogaExpo & VeggieFair in München und habe dort viel Spannendes entdeckt. Deshalb möchte ich euch ein bisschen daran teilhaben lassen, indem ich einen kleinen Artikel darüber schreibe.

An einem Stand kamen wir nicht vorbei, ohne in die vielen Schälchen zu greifen und alle Sorten bester Roh-Schokolade zu probieren: Lovechock produziert seit 2007 Schokoriegel mit vielen "Liebesstoffen", die gute Laune machen. Wir haben mit Wolfgang Ecklebe gesprochen, der uns erklärt hat, welche Philosophie hinter diesen Stückchen Glück steckt.
Laura de Nooijer, der Gründerin von Lovechock, war es nicht genug, einfach nur gute Schokolade zu machen: Wenn man von der Natur was nimmt, muss man auch wieder was zurückgeben. Deshalb ist auch die Verpackungsfolie aus Zellulose kompostierbar, innerhalb von 90 Tagen wird sie abgebaut. Der Betrieb in Amsterdam besteht derzeit aus 20 Mitarbeitern, aber Laura de Nooijer experimentiert immer noch und entwickelt alle neuen Sorten selber.


Mittlerweile gibt es auch "Rocks", Trockenfrüchte/Mandeln mit Reishi-Schoko-Hülle. Der asiatische Reishi-Pilz trägt noch mehr zum Superfood-Status dieser Leckerbissen bei.

Mit Vergnügen haben wir am Stand alle Sorten probiert. Am meisten Verkauft werde die Sorte "pur" mit Kakaonibs, ohne beigemischte Früchte, meint Herr Ecklebe. Mein persönlicher Favorit ist aber eindeutig Maulbeere-Vanille.

Solche Leckereien aus besten biologischen Zutaten sind natürlich nicht billig: Fast 3 € kostet ein 40g-Riegel, die "Rocks"bekommt man um ca. 4,50 €. Diesen stolzen Preis sind diese hochwertigen Köstlichkeiten bestimmt wert, sie sollen ja auch besonderen Gelegenheiten vorbehalten bleiben und nicht unsere tägliche Banane ;) ersetzen.
So sind wir, bedacht auf Figur und Brieftasche, ohne Großeinkauf weitergezogen.

Die nächste Station war eine "plastikfreie Zone": Katrin Schüler setzt ihre Absicht, auf Plastik zu verzichten, in ihrem Laden "Naturlieferant" um. Dort gibt es unverpackte Lebensmittel, Lunchboxen und Flaschen aus Edelstahl und vieles mehr zu kaufen. Weil Plastik heutzutage überall im Lebensmittelbereich verwendet wird, könnte man glauben, es gehe nicht ohne - Katrin hat aber für alle Zwecke Alternativen gefunden. Besonders in Amerika wird eifrig daran getüftelt, Essen von möglicherweise gesundheitsschädlichen Kunststoffen fernzuhalten.
Katrin Schüler

In Deutschland wurde dieses Thema vor kurzem durch den neu eröffneten Supermarkt "original unverpackt" in Berlin bekannt, dass es in München schon den Naturlieferant gibt, wussten wir noch gar nicht! Da müssen wir unbedingt mal hinfahren.
Manuel und Cosimo
Ebenfalls einen Besuch abstatten werden wir bald Cosimo und Manuel vom bekannten veganen Restaurant "Max Pett". Die beiden sind jetzt auch rohköstlich unterwegs, deshalb wird auch das Rohkostangebot im Max Pett ausgebaut. Dass sie im Restaurant viel Kontakt zu gekochtem Essen haben, macht ihnen anscheinend aber gar nichts aus und bringt sie kein bisschen von ihrem Weg ab, so wohl fühlen sie sich mit der Rohkost! Vielleicht wird das Max Pett sogar zum Treffpunkt der münchner raw foodies?

Als roh-Genießerinnen fühlten wir uns natürlich auch zum PureRaw-Stand hingezogen, wo wir mit der Wildkräuterexpertin Dr. Christine Volm über Rohkost im Winter sprechen konnten. Vorher waren wir schon bei ihrem Vortrag, wo wir erfahren haben, dass es im Winter auch ganz viel Gutes zu Sammeln gibt: Die klassische Winterwildpflanze ist der Brombeerstrauch, dessen Blätter immergrün sind. Es ist in der kalten Jahreszeit zwar mühsamer, genug Blätter zu finden, aber die Bewegung in der frischen Luft tut uns nur gut!
Dr. Christine Volm
Wenn jemand absolut nicht an frischen Wildkräuter kommt (da fühle ich mich leider selbst betroffen),  kann er/sie sich auch mit den Superfood-Pülverchen helfen und dunkles Blattgemüse wie Grünkohl oder Rucola im Bioladen kaufen. Für richtig viel Vitamin C gibt es Camu Camu, aber als Früchteesserin habe ich bestimmt genug davon. Was mich am Stand am meisten fasziniert hat, war der Algae Drink, fermentierte, goldene Chlorella in Pulverform. Daraus kann man köstliche Algenmilch mixen, die wie eine Mischung aus Sahne und Ei schmeckt. Das werde ich sicher noch gründlich testen. Man soll sogar in Backwaren Butter und Ei damit ersetzten können! Der Geschmack war bei der Verkostung durch die beigemischte Kokosmilch verfälscht, deswegen kann ich noch nicht sagen, ob der hammermäßige Geschmack tatsächlich von der Chlorella kommt.

Gekauft habe ich auf der Messe übrigens nur eine Packung Gojibeeren in Rohkost-Schokolade (beim Veganz-Stand) und ein paar Leguanos. Das sind Barfußschuhe, die stark an die Rutschsocken aus dem Kindergarten erinnern. Also eine Socke mit genoppter Gummisohle unten dran. Gestern und heute laufe ich ständig in den Leguanos rum und sie sind tatsächlich super bequem! Zum Wandern und Joggen habe ich ja schon die Fivefingers, aber an diese Zehenschuhe muss ich mich erst langsam gewöhnen. Als ich in den Weihnachtsferien in Brixen mit meiner Schwester laufen war - natürlich ganz professionell auf dem Zehenballen aufgetreten - habe ich wieder einmal mein untrainiertes rechtes Sprunggelenk überansprucht. Das ist jetzt erstmal geschwollen und schmerzt.
Leguanos

Passend zu den Leguanos gab es auch einen Vortrag zum Barfußlaufen. Wer barfuß oder mit Barfußschuhen läuft und dabei nicht mit der Ferse, sondern mit dem Vorderfuß zuerst auftritt, kriegt später keine Arthrose. Beim "normalen" Gang bekommt der Fersenknochen nämlich beim Auftreten jedes Mal einen Stoß, weil die Muskelkette nicht aktiviert wird. 

Dann waren wir noch beim "Hormon-Yoga", was aber nicht sonderlich spannend war. Während man die Asanas einnahm, hieß es z.B. "Atme in den linken Eierstock". Wie der Teilnehmer männlichen Geschlechts in der Reihe vor uns diese Übung durchfühen sollte, blieb unklar.

Das waren also ein paar meiner Eindrücke von der Messe, Sarah hat auf ihrem Blog auch darüber geschrieben (http://www.pinkfitandhealthy.de/veggifair-yoga-expo-muenchen). 

Für die besonders Interessierten füge ich hier noch die Links zu den Webseiten ein:

Dann gehe ich jetzt mal schnell lernen, in drei Wochen schreibe ich die hoffentlich letzte Klausur dieses unangenehmen Biostudiums!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Maracuja-Heidelbeer-Smoothie

Hallo Leute,
ihr habt euch sicher schon gewundert, warum ich so lange nichts mehr geschrieben habe. Aber nein, ich habe das Bloggen nicht wieder aufgegeben - Schuld war eine Zoologieklausur, für die ich intensiv lernen musste. Jetzt ist diese harte Zeit zum Glück vorbei und ich beabsichtige, mein Blog jeden Tag zu "füttern".

Heute kommt erstmal etwas Leichtes und Fröhliches:
Ein Maracuja-Heidelbeer-Doppelsmoothie, den ich mir zum Frühstück gemixt habe.

Im veganen Supermarkt "Veganz" habe ich nämlich ein sehr interessantes Produkt entdeckt: Tiefgekühlte Fruchtpürees für Smoothies. Im Veganz gab es nur Acai, Maracuja, Mango und Guabana, die Firma "Fine Fruits Club" stellt aber noch viele weitere Sorten her - sogar Cashewapfel ist dabei. Die "Juice Pads" bestehen aus 100% pürierten gefrorenen Früchten. 

Neugierig wie ich bin, musste ich das natürlich gleich ausprobieren. Ich habe mich für Maracuja entschieden, weil man diese leckeren Früchtchen sonst ja nur zu horrenden Preisen und oft unreif und sauer bekommt.

Weil ich auch noch gefrorene Heidelbeeren im Tiefkühlfach hatte, habe ich dann diesen superfruchtigen Smoothie gemixt. 
Sehr lecker - wie könnte es anders sein, wenn nur Gutes drin ist?

Übrigens habe ich in letzter Zeit, während der Vorbereitungen auf die Klausur, sehr viel gesnackt und Nüsse gegessen. Jetzt brauche ich erstmal wieder leichtere Kost, deshalb reduziere ich bis Weihnachten Nüsse und fettreiche Früchte. 
Daher sind auch keine Nüsse in diesem Smoothie. 
Das macht aber nichts, er schmeckt trotzdem gut!


Maracuja-Heidelbeer-Smoothie

Smoothie 1- Maracuja:

  • 1 Pad (100g)Maracujapüree von www.fine-fruits-club.de, erhältlich z.B. im Veganz (oder frische Maracujas, wenn ihr euch die leisten könnt ;) )
  • 2 Medjoul-Datteln, oder 4 kleine Deglet Nour 
  • 100 ml Wasser
Zubereitung: Alles mixen. Ich verwende den Vitamix, es sollte aber auch in einfachen Mixern mit weniger Leistung klappen.
Den Smoothie in ein großes Glas gießen - z.B. ein Einmachglas

Smoothie 2 - Heidelbeer:

  • 1 Tasse Heidelbeeren, tiefgekühlt oder frisch
  • 2 kleine Bananen, vollreif mit braunen Pünktchen
Zubereitung:
Heidelbeeren und Bananen im Mixer pürieren, den Smoothie ins Glas über den Maracuja-Smoothie gießen. So fließen die beiden Smoothies etwas ineinander, bleiben aber doch getrennt. Ich mag es so am liebsten, aber ihr könnt natürlich auch alles zusammenrühren.

Als Topping habe ich dann noch Gojibeeren und Kokosraspel draufgestreut. Guten Appetit!


Montag, 1. Dezember 2014

Verführerische Teilchen: Granatapfel-Tartelettes mit Weißer Schokoladencreme



Hej ihr Genussmenschen,

heute gibts was Besonderes für euch: Ein Festtagsrezept, das ich gestern kreiert habe. Alles vegan, roh und bio, aber gleichzeitig sündhaft lecker. Ich wollte etwas Besonderes, Sinnliches und Feines erschaffen und dabei den vollreifen Granatapfel verwenden, den ich letzte Woche im neuen foodsharing-Fairteiler im EineWeltHaus gefunden habe. Sowas wäre im Müll gelandet, man glaubt es nicht!
Also will ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Über Kommentare dazu würde ich mich freuen, und natürlich sollt ihr selber experimentieren, Zutaten austauschen usw., wie es euch gefällt. Rohe Süßigkeiten können eigentlich nur gut schmecken.

Granatapfel-Tartelettes mit weißer Schokoladencreme

Tartelette-Boden (ca.10 Stück)

  • 100 g Buchweizen/Hafer/Erdmandelmehl (gekeimt, im Vitamix gemahlen)
  • 100 g Datteln (mit Feigen könnte es auch lecker werden)
  1. Mehl und Trockenfrüche mit dem Vitamix, der Greenstar-Saftpresse, einem Food Processor oder irgendeinem geeigneten Gerät, notfalls mit den bloßen Händen, zu einem Teig verarbeiten, der nicht klebt. Wenn er zu viel bröckelt, ein paar Datteln dazugeben, wenn er klebt, noch Mehl reinkneten.
  2. Den Teig in Form bringen: Ich habe dafür ein Silikon-Muffinförmchen genommen, ein bisschen Teig in Schalenform reingedrückt, wieder rausgenommen und auf ein Dörrgitter gesetzt und so weiter, bis der Teig fertig war.
  3. Die Tartelettböden sind noch weich - ich habe sie also ein paar Stunden im Dörrgerät bei 41°C getrocknet, man kann sie aber auch gleich verwenden.

Weiße-Schokoladen-Creme

  • 1/2 Tasse* bzw. 70g rohe Cashewkerne, 2 Stunden eingeweicht
  • 80 ml Wasser (ich habe das süße Einweichwasser der Cashews verwendet)
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 4 El Dattelsirup** (Süßungsmittel nach Belieben)
  • 3 El Kakaobutter, geschmolzen
  • 1 Tl Lezithin (aus Soja oder Sonnenblumenkernen), für die optimale Konsistenz, muss nicht unbedingt rein
  1. Alle Zutaten außer Kakaobutter und Lezithin im Mixer zu einer feinen Creme pürieren, am Ende die letzten beiden Zutaten hinzufügen und nochmals mixen.
  2. Die Creme in eine Schüssel füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. 
*1 Tasse = 250ml
** Dattelsirup selbst gemacht: 200g Datteln in 200ml Wasser einweichen und zusammen pürieren.


Fertigstellung:

Die Teigschalen mit Creme füllen und mit Granatapfelkernen bestreuen.

Auf dem Foto oben sieht man übrigens noch ein paar Kakaonibs und in der Mitte hausgemachte Mango-Kokos-Bällchen.

Ich wollte die Törtchen nicht zu fetthaltig gestalten, deshalb habe ich für den Boden Buchweizen, Hafer und Erdmandeln genommen. Natürlich könnte man auch Nüsse jeder Art verwenden.

Experimentiert einfach drauflos! Die Datteln könnten durch Feigen ersetzt werden, wer Kakaobutter nicht mag, nimmt Kokosöl...

Alles ist möglich.








Mittwoch, 26. November 2014

Blaubeereis-Smoothie: Delikatesse zum Frühstück

Guten Morgen,
Heute bin ich mit einem riesigen Beerenhunger aufgewacht. Zum Glück hatte ich noch eine halbe Packung Bio-Heidelbeeren und zwei vollreife Bananen im Tiefkühlfach. Die Bananen sind übrigens aus botanischer Sicht auch Beeren. 
Am liebsten hätte ich die gefrorenen Beeren auf der Stelle aufgefressen, aber dann wollte ich diesen Kostbarkeiten doch mehr Beachtung schenken,indem ich sie mit anderen köstlichen Zutaten veredle. So entstand dieser Blaubeereis-Smoothie, dessen himmlischer Geschmack meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat.
Pures Glück zum Löffeln.

Blaubeereis-Shake

Mit Chia-Schoko-Swirl

Zutaten Chia-Schoko-Swirl:

  • 1 El (15ml) Chiasamen, über Nacht oder min. 1/2 Stunde in 6 El Wasser eingeweicht
  • 1 El "Makao"-Pulver von PureRaw oder Mischung aus Kakao, Maca, Lucuma, Carob und Vanille, oder einfach nur Kakaopulver
  • 1 Tl (5ml) Kokosblütenzucker 
  • 1 El Wasser

Zubereitung Swirl:

  1. Alles in einem Schälchen zusammenrühren und quellen lassen, während man den Smoothie mixt.

Zutaten Blaubeereis-Smoothie:

  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Tasse (250 ml) tiefgekühlte Heidelbeeren
  • 2 kleine tiefgekühlte Bananen
  • 4 El Kokosflocken

Zubereitung Smoothie:

  1. Alle Zutaten in einem guten Mixer zu einem eis-cremigen Smoothie mixen.
  2. Den Smoothie in ein großes Glas gießen, Swirl einrühren, GENIEßEN. 


Dienstag, 25. November 2014

Oreos, roh&vegan (Schokokekse mit Vanillecremefüllung)

Oreos
(Schokokekse mit Vanillecremefüllung)
roh & natürlich vegan

Die habe ich am Sonntag fürs Rohkosttreffen gemacht. Ich hatte gerade Lust auf Kekse, also wollte ich versuchen, die Lieblingskekse meiner Kindheit als gesunde Version nachzubauen. Im Internet gibt es schon tolle Rezepte für rohe Oreos, allerdings sind die eher kompliziert und ich hatte an dem Tag nicht viel Zeit. Außerdem wollte ich sie möglichst fettarm haben. Das Ergebnis war ziemlich lecker, aber die Kekse wurden nicht so hart und knusprig, wie ich sie wollte. Ich hätte sie länger im Dehydrator „backen“ sollen, aber dazu war keine Zeit mehr.

Zutaten für ca. 15 Doppelkekse


  • 70g Hafer*
  • 150g Datteln, entsteint
  • 2 El rohes Kakaopulver
  1. Hafer zu grobem Mehl mahlen, z.B. im Vitamix.
  1. Hafermehl, Datteln und Kakaopulver im Vitamix oder Food Processor mithilfe des Stößels zu einem klebrigen Teig verarbeiten.
  1. Jetzt kommt der anstrengede Teil: Den sehr klebrigen Teig pult man aus dem Vitamix formt mit den Händen keksförmige Gebilde daraus - wenn man die Hände nassmacht, klebt es nicht so - und legt die Teigfladen auf ein Gitter des Dörrgeräts (ich habe das Excalibur Mini). Wer kein Dörrgerät hat, kann die Kekse im Backofen bei 40°C trocknen (evtl. Tür einen Spalt breit offen lassen) oder weich und klebrig, wie sie sind, weiterverwenden. Schmecken trotzdem lecker.
  1. Die Kekse so lange trocknen, bis sie so knusprig sind, wie man sie haben möchte. Das dauert ein paar Stunden bei 40°C. Wenn man sie nicht trocknen will, kann man sie auch in etwas Hafermehl wälzen und ins Gefrierfach stellen, während man die Creme vorbereitet. 


*Die Haferkörner sollten min. 1 Tag angekeimt und wieder getrocknet worden sein, damit Enzymhemmer abgebaut werden. Man kann auch Haferflocken nehmen, die sind aber nicht roh. 

Zubereitung Kekse:





Vanillecreme:

  • 50g Cashewkerne (am besten in Rohkostqualität), am besten min. 2 Stunden eingeweicht
  • 5 El Kokosmus
  • 3 El Dattelsirup* oder anderes Süßungsmittel (bzw. nach Geschmack)
  • 1/2 Tl Vanillepulver
  • etwas Wasser
*Den Dattelsirup habe ich selber gemacht: 200 g entsteinte Datteln in 200 ml Wasser einweichen (ca. 1 Stunde) und im Mixer pürieren. Dieses rohköstliche Süßungsmittel ist günstiger als Kokosblütensirup und gesünder als Agavendicksaft (der fast nur aus Fruktose besteht). 

  1. Alle Zutaten, zunächst ohne Wasser, in einen guten Mixer geben und zu einer Creme verarbeiten. Wenn das nicht geht, nach Bedarf Wasser dazugeben, aber nicht zu viel, sonst wird die Creme nicht fest.
  1. Die Konsistenz der Creme sollte jetzt weich und streichfähig sein. Damit sie fester wird, muss sie ein paar Studen lang in den Kühlschrank oder ca. 1 Stunde ins Gefrierfach.





Zubereitung Vanillecreme:
Kekse zusammenbauen:
Nachdem die Kekse knusprig sind und die Creme fest, kann man diese beiden Komponenten zusammenführen, damit sie zusammen ihr volles, wohlschmeckenedes Potential entfalten können. ;)
Ihr wisst bestimmt, wie das geht.



Bei mir ist ein bisschen Creme übrig geblieben, aber das dürfte kein Problem sein. Die schmeckt ohne Keks auch ganz gut, z.B. kann man sie auf Apfelspalten streichen und noch ein paar Kakaonibs daraufstreuen.

Bei mir sind die Oreos natürlich wieder einmal hässlich geworden. Ich bin einfach zu ungeduldig, die Leckereien schön anzurichten! 
Ihr könnt das bestimmt besser.


Und wenn ihr Vorschläge, Anregungen oder Kritik loswerden wollt, kommentiert bitte einfach! Ich freue mich über ehrliche Kommentare.